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		<title>Ärgerliche Augenwischerei</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinschliff]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der Trends auf der Internationalen Möbelmesse, die dieser Tage Köln in die Weltstadt des Wohnen verwandelt, sind Möbel aus gebrauchtem Holz.  Schließlich wollen wir doch alle nachhaltig konsumieren. Doch nicht jedes  Möbel im trendigen Used-Look ist aus Holz gefertigt, das bereits ein Vorleben als Bauholz oder Treibholz hat und im Sinne von Nachhaltigkeit wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der Trends auf der Internationalen Möbelmesse, die dieser Tage Köln in die Weltstadt des Wohnen verwandelt, sind Möbel aus gebrauchtem Holz.  Schließlich wollen wir doch alle nachhaltig konsumieren. Doch nicht jedes  Möbel im trendigen Used-Look ist aus Holz gefertigt, das bereits ein Vorleben als Bauholz oder Treibholz hat und im Sinne von Nachhaltigkeit wieder verwendet wurde.  Manche  Hersteller nehmen diesen Trend  zwar auf &#8211; aber nur oberflächlich. Da werden die Oberflächen von Massivholzmöbeln oder von Parkett so bearbeitet, dass sie so aussehen wie aus Treib- oder Bauholz hergestellt.  Das hat zwar nichts mehr mit dem löblichen Ansatz der Wiederverwertung zu tun, aber wenigsten  sind die Produkte aus massivem Holz umweltfreundlich, weil CO2-schonend. Wenn aber eine Schubladenfront nach wiederverwendetem Holz aussieht, die Oberfläche aber ein auf Kunststofffolie gedrucktes Dekor ist, wird eine guten Idee vollends zur bloßen modischen Attitüde.</p>
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		<title>Kein Wort-Schatz</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 12:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinschliff]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Macht des Bundespräsidenten ist das Wort: So ist Richard von Weizsäcker mit seiner Rede anlässlich des 40. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus – gehalten am 8. Mai 1985 &#8211; in die Annalen der Bundesrepublik  eingegangen. Weizsäckers  Rede gilt bis heute als die wichtigste Rede in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Auch Roman Herzog hat sich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Macht des Bundespräsidenten ist das Wort: So ist Richard von Weizsäcker mit seiner Rede anlässlich des 40. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus – gehalten am 8. Mai 1985 &#8211; in die Annalen der Bundesrepublik  eingegangen. Weizsäckers  Rede gilt bis heute als die wichtigste Rede in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Auch Roman Herzog hat sich mit seiner Berliner Ruck-Rede einen Platz in der bundesdeutschen Geschichte ersprochen. Der derzeitige Bundespräsident Christian Wulff  wird am Ende seiner Amtszeit wenigsten den Sprachschatz der Deutschen durch ein neues Verb erweitert haben: wulffen. Die Bedeutung von wulffen schwankt zwar noch zwischen dem Vollquatschen eines Anrufbeantworters oder der Umschreibung dafür, dass man nicht direkt die Wahrheit sagt, aber auch nicht direkt als Lügner dastehen will. So oder so: Eine Bereichung der deutschen Sprache und der deutschen Politik ist das Wulffen nicht. Tröstlich: Wulffen ist nicht das erste Verb, das sich aus einem (Fehl)Verhalten eines Politikers oder Prominenten ableitet und die meisten haben sich nicht lange im Sprachgebrauch gehalten. Nach dem Abgang des Stichwortgebers von der öffentlichen Bühne sind die Worte ebenfalls allmählich in Vergessenheit geraten. Mal sehen, wie lange sich das Wulffen hält.</p>
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		<title>Klare Kante</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelten]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten nimmt der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, mit 38.000 Mitgliedern die größte Journalistenorganisation in Deutschland,  traditionell am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten teil. Bis gestern. Da ist der DJV erstmals in seiner Geschichte dem Neujahrsempfang auf Schloss Bellevue ferngeblieben. Aus Protest gegen die Desinformationspolitik des Staatsoberhaupts, so DJV-Chef Michael Konken. Während der Boykott, dem sich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrzehnten nimmt der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, mit 38.000 Mitgliedern die größte Journalistenorganisation in Deutschland,  traditionell am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten teil. Bis gestern. Da ist der DJV erstmals in seiner Geschichte dem Neujahrsempfang auf Schloss Bellevue ferngeblieben. Aus Protest gegen die Desinformationspolitik des Staatsoberhaupts, so DJV-Chef Michael Konken. Während der Boykott, dem sich auch die Anti-Korruptionsvereinigung Transparency International angeschlossen hat, seitens der CDU „als stillos und falsch&#8221; bezeichnet wurde, kann sich Konken der Zustimmung vieler DJV&#8217;ler sicher sein.</p>
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		<title>Das Netz ausgelegt</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach GuttenPlag jetzt also WulffPlag.  Nein, es soll hier nicht nach Plagiaten gefahndet werden. Ziel der gestern ins Leben gerufenen Webinitiative ist die Transparenz in der Causa Wulff, die viele vom Bundespräsidenten selbst offenbar nicht mehr erwarten.  Auf der Plattform sollen in einer gemeinsamen Aktion möglichst vieler Internetnutzer die Vorwürfe gegen Christian Wulff genau und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Nach GuttenPlag jetzt also <a href="http://http://de.wulffplag.wikia.com/wiki/Wulffplag_Wiki">WulffPlag</a>.  Nein, es soll hier nicht nach Plagiaten gefahndet werden. Ziel der gestern ins Leben gerufenen Webinitiative ist die Transparenz in der Causa Wulff, die viele vom Bundespräsidenten selbst offenbar nicht mehr erwarten.  Auf der Plattform sollen in einer gemeinsamen Aktion möglichst vieler Internetnutzer die Vorwürfe gegen Christian Wulff genau und objektiv aufgelistet werden, einschließlich aller be- und entlastenden Umstände. Wie die Wulff-Nachricht auf Kai Diekmanns Mailbox  lauten könnte, ist dort zum Beispiel nachzulesen (und inzwischen  bei <a href="http://www.christopherlauer.de/">Christopher Lauer</a> von der Piratenpartei nachzuhören). Wirklich spannend, welches Bild sich aus den vielen Puzzleteilen, die von den Internetnutzern zusammengetragen werden,  am Ende ergibt und was dann daraus folgt …</p>
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		<title>Besser später als nie</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 13:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Theresia de Jong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelten]]></category>
		<category><![CDATA[Social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Geahnt habe ich es ja schon &#8211; nun ist es also amtlich: auch die Generation 50plus wird mehr und mehr zum Social Media Junkie. Laut einer gerade veröffentlichen BITKOM Studie tummeln sich schon 60 Prozent meiner Generation (ja, ja ich gehöre dazu) in den virtuellen Freundeszirkeln. Ganz oben auf der Favoritenliste steht Facebook (auch mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geahnt habe ich es ja schon &#8211; nun ist es also amtlich: auch die Generation 50plus wird mehr und mehr zum Social Media Junkie. Laut einer gerade veröffentlichen BITKOM Studie tummeln sich schon 60 Prozent meiner Generation (ja, ja ich gehöre dazu) in den virtuellen Freundeszirkeln. Ganz oben auf der Favoritenliste steht Facebook (auch mein Favorit &#8211; bin dort schon seit 2 Jahren aktiv) mit 32 % gefolgt von Stayfrieds mit 28 %. Das ganze ist ja auch wirklich zu schön. Morgens schnell mal schauen, wer sich so die Nacht virtuell um die Ohren gehauen hat und außerdem bin ich jetzt absolut up-to date bei den Leben all meiner lieben Freunde weltweit, die ich teilweise schon 20 Jahre nicht mehr live zu Gesicht bekommen habe. Aber wenn ich dann mal in der Gegend bin, kann ich jederzeit vorbeischauen (und vielleicht sogar umsonst übernachten, wer weiß&#8230;). Habe ich auch schon gemacht &#8211; die Welt ist tatsächlich ein Dorf und der Dorfplatz auf dem alle Neuigkeiten zusammenfließen, heißt heute nun mal Facebook.</p>
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		<title>Jetzt wird aufgeräumt!</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinschliff]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstaunlich, wie viel Klamotten, Zeitschriften, Hausrat oder Krimskrams sich so im Laufe eines Jahres ansammeln. Kein Wunder also, dass gründliches Ausmisten bei vielen zu den guten Vorsätzen fürs neue Jahr gehört. Doch das ist oft leichter gesagt als getan. Wer sich nur schwer von Dingen trennen kann, der sollte sich an die goldene Regel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlich, wie viel Klamotten, Zeitschriften, Hausrat oder Krimskrams sich so im Laufe eines Jahres ansammeln. Kein Wunder also, dass gründliches Ausmisten bei vielen zu den guten Vorsätzen fürs neue Jahr gehört. Doch das ist oft leichter gesagt als getan. Wer sich nur schwer von Dingen trennen kann, der sollte sich an die goldene Regel zu halten, die der englische Architekt William Morris bereits vor über 150 Jahren aufgestellt hat. Danach sollte man nichts im Haus haben, „dessen Nutzen man sich nicht sicher und von dessen Schönheit man nicht überzeugt ist.“ Sind sich die Familienmitglieder über den Nutzen oder die Schönheit des einen oder anderen Teils nicht einig, für den hat Oliva Maitra, Feng Shui-Beraterin und Dozentin für die asiatische Einrichtungstheorie, einen guten Tipp: „Was nicht mehr gebraucht wird, kommt in eine für diesen Zweck gestaltete Kiste“. Nach einem Jahr werde dann geprüft, was aus dieser Kiste eventuell wieder genutzt wird. Alles andere wird verschenkt, verkauft oder entsorgt und macht Platz für Neues.</p>
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		<title>Immer wieder ein Vergnügen, Bertolt Brecht zu lesen</title>
		<link>http://blog.wortwexxel.de/2012/01/immer-wieder-ein-vergnugen-es-zu-lesen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinschliff]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergnügungen Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen Das wiedergefundene alte Buch Begeisterte Gesichter Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten Die Zeitung Der Hund Die Dialektik Duschen, Schwimmen Alte Musik Bequeme Schuhe Begreifen Neue Musik Schreiben, Pflanzen Reisen Singen Freundlich sein Bertolt Brecht (Gedichte, 1947 – 1956)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Vergnügungen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen</p>
<p style="text-align: left;">Das wiedergefundene alte Buch</p>
<p style="text-align: left;">Begeisterte Gesichter</p>
<p style="text-align: left;">Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten</p>
<p style="text-align: left;">Die Zeitung</p>
<p style="text-align: left;">Der Hund</p>
<p style="text-align: left;">Die Dialektik</p>
<p style="text-align: left;">Duschen, Schwimmen</p>
<p style="text-align: left;">Alte Musik</p>
<p style="text-align: left;">Bequeme Schuhe</p>
<p style="text-align: left;">Begreifen</p>
<p style="text-align: left;">Neue Musik</p>
<p style="text-align: left;">Schreiben, Pflanzen</p>
<p style="text-align: left;">Reisen</p>
<p style="text-align: left;">Singen</p>
<p style="text-align: left;">Freundlich sein</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Bertolt Brecht (Gedichte, 1947 – 1956)</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Mann sieht rot</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 06:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Anruf: Selbstdemontage. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Haben  Christian Wulff  und seine Mitarbeiter noch nie etwas von Krisen-PR gehört? Dabei müsste seine Frau als frühere Pressereferentin doch wissen, wie&#8217;s geht. Mit Druck auf die Presse auf jeden Fall nicht. So wird höchstens politischer Kredit verspielt und der Fall des Bundespräsidenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Anruf: Selbstdemontage. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Haben  Christian Wulff  und seine Mitarbeiter noch nie etwas von Krisen-PR gehört? Dabei müsste seine Frau als frühere Pressereferentin doch wissen, wie&#8217;s geht. Mit Druck auf die Presse auf jeden Fall nicht. So wird höchstens politischer Kredit verspielt und der Fall des Bundespräsidenten Wulff  bald als Negativbeispiel Eingang in die einschlägige Fachpresse finden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachschlag: Einfach lecker!</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 10:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinschliff]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Luxus des Einfachen einmal testen möchten, für den gibt&#8217;s jetzt Nachschlag in Form eines Kochbuch-Tipps. In „Kochen fast ohne Geld“ verrät Spitzenkoch  Hans Gerlach, wie man hervorragend kochen kann, ohne gleich ein Vermögen für die Zutaten ausgeben zu müssen. Mehr noch: Wer versucht, in der Küche kein Geld zu verschwenden, kocht automatisch klimaschonend.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Luxus des Einfachen einmal testen möchten, für den gibt&#8217;s jetzt Nachschlag in Form eines Kochbuch-Tipps. In „Kochen fast ohne Geld“ verrät Spitzenkoch  Hans Gerlach, wie man hervorragend kochen kann, ohne gleich ein Vermögen für die Zutaten ausgeben zu müssen. Mehr noch: Wer versucht, in der Küche kein Geld zu verschwenden, kocht automatisch klimaschonend.  Es funktioniert und schmeckt! Das perfekte Kochbuch also für freie Journalisten, die häufig genug mit ziemlich mageren Honoraren abgespeist werden.</p>
<p>Übrigens: Meine Favoriten und die meiner Gäste aus dem Gerlach-Kochbuch (2011 im Wilhelm Goldmann Verlag, München, erschienen)  sind das Romanarisotto,  das Petersielienblattpesto und der warme Linsen-Kartoffel-Salat. Guten Appetit!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von der Lust, zu verzichten</title>
		<link>http://blog.wortwexxel.de/2011/12/von-der-lust-zu-verzichten/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Dommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feinschliff]]></category>

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		<description><![CDATA[Schuldenkrise, eine drohende Wirtschaftskrise, Klimawandel – kein Zweifel, die fetten Jahren sind vorüber. So macht sich derzeit die Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages, der 17 Abgeordnete und 17 Wissenschaftler angehören, darüber Gedanken, wie das rein ökonomisch und quantitativ ausgerichtete Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Messgröße für gesellschaftliches Wohlergehen weiterentwickelt werden kann, in dem es etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schuldenkrise, eine drohende Wirtschaftskrise, Klimawandel – kein Zweifel, die fetten Jahren sind vorüber. So macht sich derzeit die Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages, der 17 Abgeordnete und 17 Wissenschaftler angehören, darüber Gedanken, wie das rein ökonomisch und quantitativ ausgerichtete Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Messgröße für gesellschaftliches Wohlergehen weiterentwickelt werden kann, in dem es etwa um ökologische, soziale und kulturelle Kriterien ergänzt wird. Vielleicht sollten die Mitglieder der Enquetekommission einmal in dem bereits im Jahr 2010 (im Christian Brandstätter Verlag, Wien) erschienenen Buch »Vom Luxus des Einfachen« blättern. In dem lesens- und sehenswerten Buch lenkt die Autorin Friederun Pleterski die Aufmerksamkeit auf die Dinge, die ihrer Ansicht nach wahre Lebensqualität ausmachen: Zeit haben, Genüsse entdecken, die man nicht kaufen kann, Herzensbildung statt Konsumwahn. Untermauert wird die schrittweise Entdeckung des Einfachen von der Weisheit der alten Griechen. Die Anleitung zum einfachen Leben hat allerding ihren Preis, nämlich 29,90 Euro. Eine Investition, die sich aber durchaus lohnt. Auch weil  in diesem etwas anderen  Lifestylebuch auf die üblichen glamourösen Hochglanzphotos verzichtet wird. Stattdessen  sorgen die unprätentiösen Zeichnungen der Illustratorin Renate Habinger  für eine sehr ansprechende Optik.</p>
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